• Nebelfee Photography

Warum ich meine magische Zauberkugel liebe....

Bereits als ich mich dazu entschlossen hatte, dass ich einen Fotoblog ins Leben rufen möchte, stand für mich unerschütterlich fest, dass ich zum Thema Glaskugelfotografie schreiben muss. Ich beschäftige mich jetzt seit knapp über einem Jahr intensiver mit der Fotografie und vom Betrachten des ersten Glaskugelfotos an, faszinierten mich die Bilder. Warum ich dem lensball verfallen bin, verrate ich euch in meinem Blogbeitrag.


Grund 1: Die außergewöhnliche Perspektive


Auf mich üben Glaskugelfotos mit z.B. Sonnenauf- und untergängen oder mit wunderschönen Blendensternen einfach eine magische Wirkung aus. Die ungewöhnliche Perspektive, dass die Welt Kopf steht, macht für mich den besonderen Reiz des Glaskugelfotos aus. Gerade dieser Aspekt wird viel und heiß diskutiert, ob die Welt Kopf stehen darf oder alles hübsch ordentlich zurecht gerückt werden sollte. Eine Argumentation der Befürworter lautet beispielsweise, dass sie stets das Gefühl haben, sich den Kopf verrenken zu müssen oder dass für sie dadurch das Bild keine schöne Wirkung erzielt. Ich habe euch mal ein Foto herausgesucht, wo ich mich bewusst für die Drehung entschieden haben, weil es dem Bild in diesem Fall eine schöne Tiefenwirkung verleiht, die in der anderen Perspektive nicht entstanden ist. Diese Grundsatzentscheidung treffe ich in der Regel bei jedem Foto aufs Neue. Obwohl ich es in den meisten Fällen liebe, wenn meine Welt auch mal auf dem Kopf steht.



Grund 2: ein geeignetes Stilmittel um den Blick auf ein Detail zu lenken


Ich bewege mich häufig im Bereich der Landschaftsfotografie und nehme hier viele Fotos in einer weitwinkligeren Perspektive auf. Um den Blick jedoch auf einen bestimmten Punkt zu lenken und eine konkrete Situation auf besondere Weise einzufangen, nutze ich sehr gern meinen lensball. Da die Glaskugel wie eine Lupe wirkt, hat man die Möglichkeit Komponenten aus einer Bildszene zu unterstreichen, in dem die Glaskugel direkt davor platziert wird. So wird eine bestimmte Szene oder ein Objekt auf eine einzigartige Weise in den Fokus gerückt. Dabei ist für mich gerade das Zusammenspiel zwischen der Perspektive und der Lupenwirkung der Kugel das außergewöhnliche Element in der Verbindung.



Grund 3: ein Mittel, um Landschaften bzw. die Natur auf besondere Art und Weise einzufangen


Beim Schreiben dieses Blogbeitrages ist mir aufgefallen, dass ich gerade diese Eigenschaft für die meisten meiner Fotos verwendet habe. Es wirkt wie der Blick in eine andere Welt, wenn nur die Kugel scharf dargestellt wird und der Hintergrund in der Unschärfe verschwindet. Damit können beispielsweise auch häufig frequentierte Fotospots auf eine unverwechselbare Art und Weise eingefangen werden. Die Weitwinkelwirkung der Glaskugel zaubert immer wieder spannende Fotos mit einzigartigen Perspektiven und traumhaften Welten. Für mich ist die Glaskugel eine der faszinierendsten Accessoires der Fotografie. Für dich auch? Ich freue mich über eure Meinung zum Thema Glaskugelfotografie in den Kommentaren.